Beim Problemlösetraining in der Psychotherapie, v.a. in der Verhaltenstherapie lernt der Patient, in welcher Form und Reihenfolge er mit Problemen umgehen kann.

Der Ablauf erfolgt in 5 Phasen, diese können auch mehrfach durchlaufen werden:

1. Allgemeine Einstellung: Die Grundhaltung aufbauen, dass Probleme normal sind und man meistens eine Lösung findet.

2. Definieren und Formulieren des Problems: Klar definieren, was das Problem ist und welches Ziel dahinter steckt.

3. Finden von Alternativen: Durch "Brainstorming" möglichst viele Lösungsmöglichkeiten produzieren, die noch nicht bewertet werden sollen.

4. Entscheiden: Jetzt soll eine Lösungsmöglichkeit ausgewählt werden, wobei die Kritierien "Nutzen", "Kosten" und "Umsetzbarkeit" sind.

5. Ausprobieren und Überprüfen: Die Lösungsmöglichkeit soll angewendet und nach der Überprüfung ihres Erfolges entschieden werden, ob das Problem schon gelöst ist oder weitere Lösungsmöglichkeiten ausprobiert werden sollen.



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