Das Modelllernen (auch Imitations- oder Beobachtungslernen) wurde als Begriff in die Psychotherapie von Albert Bandura (geb.1925) eingeführt. Er hatte festgestellt, dass bestimmte Verhaltensweisen, wie z.B. Phobien auch von anderen übernommen werden konnten, ohne vorher selbst eine negative Erfahrung gemacht zu haben. Das Modelllernen ist also in der Verhaltenstherapie wie das Klassische Konditionieren und das Operante Konditionieren eine Möglichkeit, Verhalten zu lernen.

In der Verhaltenstherapie wird das Modelllernen z.B. genutzt, um soziale Kompetenzen im Rollenspiel zu entwickeln. Auch Kinder können am Modell lernen, konzentriert zu lernen oder sich Selbstbestätigung für gute Arbeit zu geben.



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