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Unter Tilgung wird im NLP ein kognitiver Prozeß verstanden, bei dem Menschen bei der Abspeicherung ihrer Erfahrung einige Aspekte löschen (tilgen). Dieser Prozeß dient dazu, wichtige von unwichtigen Informationen zu trennen, da Menschen nicht alle Aspekte gleichzeitig wahrnehmen, abspeichern und erinnern können.

Zum Beispiel könnte eine Person von einem Gespräch nur noch einige Worte, die Stimmlage und Körperhaltung des Gegenübers erinnern, aber nicht mehr, wie es zu diesem Gespräch kam. Tilgungen zählen im NLP wie auch Generalisierungen und Verzerrungen zu den Wahrnehmungsfiltern, die zwischen unserer Erfahrung und dem Abspeichern und Erinnern dieser Erfahrung liegen. Sie können hilfreich sein, um uns effektiv relevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Sie können aber auch unsere Erinnerung so verändern, dass wir unflexibel und negativ die Welt wahrnehmen und erinnern.

Dann ist es im Coaching und in der Therapie wichtig, die Tilgungen, Generalisierungen und Verzerrungen zu hinterfragen und eine erweiterte Sicht zu schaffen.



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