In der Kognitiven Therapie ist der sokratische Dialog eine zentrale Methode zur Entdeckung und Veränderung von ungünstigen Denkweisen.

Wie Sokrates den Menschen zu Einsichten führte, indem er die richtigen Fragen stellte, hinterfragt auch der kognitive Therapeut die Gedanken des Klienten.

Wenn ein Klient z.B. sagt: "Ich werde immer abgelehnt!" Dann fragt der Therapeut z.B.: "Gibt es Beispiele dafür, dass Sie nicht abgelehnt wurden?" oder "Was genau ist passiert, als Sie das Gefühl hatten, abgelehnt zu werden? Kann man diese Situation noch anders interpretieren? Wie würde ein Freund von Ihnen diese Situation bewerten?"



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