Retroflexion ist ein Begriff aus der Gestalttherapie, der eine bestimmte Art von Kontaktvermeidung beschreibt. Bei der Retroflexion tut eine Person sich das an, was sie anderen antun möchte und gibt sich selbst das, was sie von anderen gerne erhalten würde (z.B. indem sie sich die Haare rauft oder sich selbst streichelt).

Dies führt zur Vermeidung des Kontakts zur Außenwelt, aus Angst, Wut oder ähnliche Gefühle zu äußern oder um Zuwendung zu bitten. Nach Perls, dem Begründer der Gestalttherapie, besteht die Gefahr der Entstehung von Depressionen, Suizidideen und psychosomatischen Erkrankungen.



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