Der Begriff Introjektion beschreibt in der Gestalttherapie (und in der Psychoanalyse) ein mehr oder weniger unbewusstes Verhalten, bei dem ungeprüft Meinungen, Einstellungen o.ä. von anderen Personen aufgenommen werden. Dabei überprüft die Person nicht, ob diese Meinungen, Einstellungen und Verhaltensweisen gut tun oder angemessen sind.
Nach Perls (dem Begründer der Gestalttherapie) besteht bei starker Introjektion die Gefahr der Entstehung von Depressionen, Zwangsneurosen und Masochismus.
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