Hier finden Sie interessante und motivierende, manchmal auch nachdenkliche und anrührende Geschichten.
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| Alles eine Frage der Sichtweise |
| Brief einer Tochter - Die blinden Weisen und der Elefant - Der Tempel der tausend Spiegel - Der verliebte Mann - Eine Frage der Perspektive - Die beiden Mönche |
| Umgang mit anderen |
| Der Junge mit den Nägeln - Die Welt in Ordnung bringen |
| Hoffnung |
| Die vier Kerzen - Die einsame Traurigkeit - Spuren im Sand - Die Weisheit des Universums |
| Umgang mit negativen Gefühlen |
| Die Wölfe in mir |
| Liebe |
| Die drei Männer |
| Hilfe |
| Die Hilfe Gottes - Seesterne retten |
| Gewohnheiten |
| Glück, Erkenntnis |
| Das Geheimnis des Glücks - Der Beginn der Erkenntnis - Adler oder Muschel sein |
Jonnys Gebet
Seit 20 Jahren geht Johnny regelmäßig am Sonntag in den Gottesdienst und betet zum lieben Gott: "Lieber Gott, bitte mach, dass ich im Lotto gewinne!" Am 20. Jahrestag dieser inständigen Bitte öffnet sich auf einmal während des Gottesdienstes über Johnny der Himmel, ein Licht blendet ihn und eine mächtige Stimme erschallt: "Johnny, gib mir eine Chance, kauf dir ein Los!" Verfasser unbekannt
Kann sein...
Einem Bauern lief sein einziges Pferd davon. Am Abend versammelten sich die Nachbarn und bemitleideten ihn, weil er ein solches Pech hatte. Der Bauer sagte „Kann sein“. Am nächsten Tag kehrte das Pferd zurück und brachte noch sechs Wildpferde mit sich, und die Nachbarn kamen und riefen, welches Glück er hatte. Der Bauer sagte „Kann sein“. Und am folgenden Tag versuchte sein Sohn, eines der wilden Pferde zu satteln und zu reiten. Er wurde abgeworfen und brach sich ein Bein. Wieder kamen die Nachbarn und bekundeten ihr Mitleid über dieses Unglück. Der Bauer sagte „Kann sein“. Am anderen Tage kamen Offiziere ins Dorf und zogen junge Männer als Rekruten für den Krieg ein, aber der Sohn des Bauern wurde wegen seines gebrochenen Beines zurückgestellt. Als die Nachbarn herbeikamen und ihm sagen wollten, wie glücklich sich doch alles für ihn gewendet hätte, sagte er „Kann sein“.
Vor der Geburt...
Zwillinge in der Gebärmutter unterhalten sich: “Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" “Ja, natürlich! Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns erwartet." “Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?". “Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?". “So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee! Es gibt doch eine Nabelschnur, die uns ernährt und die ist ja jetzt schon zu kurz zum Herumlaufen. “Doch es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders!". “Es ist noch nie einer zurückgekommen von “nach der Geburt“. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, danach ist alles dunkel und Quälerei“. “Auch wenn ich nicht genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen“. “Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?". “Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht sein“. “Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht“. „Doch manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…“ (nach Henry Nouwen)