Der lösungsorientierte Ansatz der Kurzzeittherapie benutzt Techniken, die auf eine unmittelbare Veränderung eines Problemzustandes in einen Zielzustand wirken, z.B. die Wunderfrage oder die Zeitprojektion.
Nicht das Problem steht im Fokus der Therapie, sondern die Frage, durch welche Veränderungen ein Zielzustand erreicht wird. Damit aktiviert die Kurzzeittherapie die Ressourcen des Klienten und macht mögliche Lösungen wahrscheinlicher.
Die Kurzzeittherapie ist ein sehr wichtiger und ergänzender Ansatz zu den eher problemorientierten Therapieformen, der es ermöglicht, auch bei änderungsresistenten Klienten Veränderungen zu erreichen, da die Klienten nicht im Problemzustand gelassen werden, sondern durch unerwartete Fragen neue Antworten finden.
Durch lösungsorientierte Fragen wird z.B. nach Ausnahmen vom Problem gesucht, z.B. "Wann war das Problem nicht da, obwohl es zu erwarten war?", "Wer hat dann etwas gemacht hat und wie hat er das gemacht.", "Wie haben dann andere Beteiligte reagiert?" usw.
Am Ende der Therapiesitzung werden dann Rückmeldungen und Aufgaben gegeben. Auch an diesem Wochenende steht das Einüben im Vordergrund.
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