An diesen Wochenenden wird besprochen, wie dysfunktionale Muster (Schemata) verändert werden können. Wenn diese Schemata genau geklärt sind (wie das geht, wird am Wochenende "Gesprächstherapie" gelernt), müssen sie hinterfragt, verändert und mit neuen Erfahrungen verknüpft werden.

Dazu sind Methoden der Kognitiven Therapie notwendig. Darunter zählen vor allem die Therapieansätze von Aaron T. Beck (Kognitive Therapie) und Albert Ellis (Rational-Emotive Therapie).

Beck erkannte, dass viele psychische Probleme durch verzerrte Wahrnehmung der Umwelt, wie automatisches Denken oder verschiedene Denkfehler entstehen. Aufgrund seiner therapeutischen Erfahrung entwickelte er verschiedene Methoden zur Bearbeitung dieser kognitiven Verzerrungen, wie z.B. Imaginationsübungen.

Ellis verfolgte einen vergleichbaren Ansatz, nur das er von irrationalen (= unangemessenen) Überzeugungen und Bewertungen ausging, wie z.B.: Alle müssen mich toll finden! Auch Ellis entwickelte verschiedene Methoden zur Bearbeitung dieser Annahmen (z.B. das A-B-C-Schema).

An diesem Wochenende wird zum einen eine Systematisierung der kognitiven Methoden dargestellt, zum anderen werden diese Methoden demonstriert und in Rollenspielen und Übungen erlernt. Überzeugungen können hinterfragt, mit aktuellen Gegenbeispielen und durch logische, empirische und pragmatische Disputation verändert werden. Die Klienten werden dadurch flexibler, alte Überzeugungen werden durch neue, angemessenere ersetzt.

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