Geprüft haben der Amtsarzt (Neurologe!) sowie zwei Heilpraktikerinnen.
Zunächst ging es darum ein Anamnesegespräch mit einer der Heilpraktikerinnen, die dazu in die Rolle einer Patientin schlüpfte, zu führen.
Die Patientin, Anfang zwanzig, wünschte Unterstützung in Ihren Bemühungen abzunehmen. Da ich nicht als Erstes die Frage „Wie schwer sind Sie und wie viel wollen sie abnehmen?“ gestellt hatte, wurde erst im weiteren Verlauf des Gespräches klar, dass es sich um eine anorektische Patientin handelte. (Was der Prüferin nicht anzusehen war!).
Nachdem die Diagnose klar war: „Was machen Sie mit der (krankheitsuneinsichtigen und therapieunwilligen) Patientin?“.
Damit war dieser erste Fall abgeschlossen und es folgte noch eine Reihe fachlicher Fragen, die nicht an einen bestimmten Fall gebunden waren und auch nicht im simulierten Therapeuten – Patienten – Gespräch beantwortet werden mussten.
- Es kommt ein depressiver Parkinsonpatient zu Ihnen. Was tun Sie?
- Dürfen Sie als HP für Psychotherapie überweisen?
- Dürfen Sie als HP für Psychotherapie etwas verschreiben?
- Was können Sie mir zu Schluckauf sagen? Gibt es körperliche Ursachen?
- Was können Sie mir zu Enuresis sagen? Wie therapieren Sie?
- Was können Sie mir zu Nachtangst sagen? Wie therapieren Sie?
- Beschreiben Sie das zentrale und das periphere Nervensystem.
- Was können Sie mir zu Hyperventilation sagen?
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